Kompost DIY

Wollt ihr etwas Geld sparen und euren Garten-Komposter selbst bauen?

Eine sehr günstige Methode für DIY-Komposter ist die Herstellung eines Komposts aus alten Paletten.  Das sind dann zwar nicht die hübschesten Komposter, aber kostengünstig und vor allem nützlich.

Holz-Komposter bauen aus Paletten

Paletten gibt es schon für wenige Euro. Vielleicht fragt ihr einfach mal im Supermarkt oder im Elektrofachmarkt, ob ihr ein paar Lieferpaletten kostenlos mitnehmen könnt. Solange es nämlich keine Euro-Paletten sind, auf die Pfand zu zahlen ist, müssen die Unternehmen die Paletten extra entsorgen lassen und sind froh, wenn sie ein paar verschenken können.

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Wie überwintert man Dahlien?

Wann muss man Dahlien ausgraben?

Im Spätherbst vor dem ersten Frost ist es an der Zeit, die Dahlien aus dem Garten ins Winterlager zu holen.

Bei Dahlienknollen handelt es sich um frostempfindliche Wurzelrhizome,  die bereits bei einmaligen Temperaturen unter Null schnell matschig werden und kaputtgehen, denn sie sind nicht frosthart. Sollte also die Wettervorhersage die ersten Fröste melden, müsst ihr schnell im Garten alle Dahlien ausgraben und ins Haus bringen. Hierbei ist es vorerst völlig egal, in welchem Zustand.  Hauptsache schnell ausgebuddelt, damit sie keinen Minusgraden ausgesetzt sind.

Habt ihr den ersten Frost verpasst, könnt ihr trotzdem Glück haben und die Knollen sind nicht durchgefroren. Ist für die folgenden Nächte kein Frost angesagt, könnt ihr die Dahlienstengel bereits auf 20cm einkürzen und die Knollen noch für die folgenden 1-2 Wochen zum Ausreifen im Boden lassen.
Sind jedoch weitere Frostnächte angesagt, solltet ihr sofort mit dem Ausgraben anfangen.

Unser Ziel ist es natürlich, dass wir solche Aktionen nicht Hoppla-Hopp durchführen müssen, sondern wie ein guter Gärtner rechtzeitig und geplant vorgehen.

 

Dahlien im Oktober _kunterbuntes-allerlei_de -50

 

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Einen guten Kompost herstellen

Diese Frage haben schon einige gestellt:

Warum Kompost? Was bewirkt Kompost?

1. Kompost führt der Erde gute Nährstoffe zu, die sie aufgrund des Wachstums der Pflanzen verloren hat, sei es Blühpflanzen oder Gemüse.

2. Kompost verbessert das Wasserhaltevermögen des Bodens. Auch Boden aus Tonerde wird durch die Zugabe von Kompost aufnahmefähiger für Wasser.

3. Bakterien, Pilze, Wurmausscheidungen aus dem Kompost verbessern die Erde und machen sie ebenso aufnahmefähiger.

Wie mache ich einen guten Kompost?

Zuerst einmal: es ist nicht schwierig, im eigenen Garten einen guten Kompost herzustellen.

Es gibt einige Regeln die man beachten sollte, dann klappt es bestimmt.
Im Folgenden habe ich euch viele Kriterien aufgeführt, die ihr beachten solltet.

Eines jedoch sollte euch immer bewusst sein:

KEEP IT SIMPLE! und ES IST NICHT SCHWER

Probleme mit Tomaten und Chilis, Kürbis und Melone

Vielleicht habt ihr auch desöfteren Probleme mit euren ausgepflanzten Tomaten. Ein paar Probleme möchte ich hier ansprechen.

Warum platzen Tomaten auf?

Dieses Problem entsteht, wenn die Tomatenpflanzen unregelmäßig gegossen werden.
Wichtig ist also eine ganz regelmäßige Wassergabe, insbesondere die Bewässerung mit einem automatischen Bewässerungs-Tropf-System bietet sich hier an.

Müssen Tomatenblüten zu irgendeinem Zeitpunkt entfernt werden?

Normalerweise entferne ich die Tomatenblüten nicht. Ich lasse die Pflanzen wachsen und blühen und fruchten, wie es ihnen beliebt.
Einzig wenn die Pflänzchen noch sehr klein sind und bereits das blühen anfangen, knispe ich mal die eine oder andere Blüte ab. Da die Blütenbildung der Pflanze Energie raubt, können sie so noch etwas mehr Energie in ihre Größe stecken.

Die Tomaten oder Paprika zeigen nur eine einzige Blütenknospe, weitere sind nicht in Sicht, was muss ich tun?

In diesem Fall entferne ich diese oberste Tomatenblütenknospe oder Paprikablüte. Dadurch wird die Pflanze angeregt, mehr Blüten zu treiben und somit bekomme ich einen größeren Ertrag.

 

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Obstbaum-Krankheiten und Spritzen mit biologischem Pflanzenschutzmittel

Krankheiten an Obstbäumen sind ein leidiges Thema, mit welchem die meisten Hobbygärtner jedoch schon einmal Erfahrungen machen mussten.

Solltet ihr bei euren Obstbäumen dann doch Schädlinge oder Krankheiten feststellen, wie z.B. die Kräuselkrankheit bei der Nektarine, kommt man oft nicht umhin, die Pflanzen mit einem Pflanzenschutzmittel zu behandeln. Aber wer möchte schon immer die Chemiekeule schwingen? Die Natur bietet soviele geeignete pflanzliche Wirkstoffe, da lohnt es sich, sich umzusehen.

Welches Mittel nehme ich bei welcher Obstbaum-Krankheit?

Ganz allgemein gilt:
Bei Schädlingen wie z.B. Milben und Eiergelegen sind Öl-Spritzungen gut geeignet.
Bei Blattkrankheiten nimmt man für die Spritzung besser eine Kupfer-Fungizid-Lösung.
Es gibt hier ganz unterschiedliche Zusammensetzungen mit Pflanzenwirkstoffen für die jeweiligen Probleme.

Bei der Öl-Spritzung nimmt man durchschnittlich ca. 20 ml Öl auf 1 lt Wasser, bei der Kupfer-Fungizid-Lösung durchschnittlich 15 ml auf 1 lt Wasser.
Beachtet hier bitte auch das Etikett auf der Flasche des Produktes.
Um es bequemer zu haben, kann man übrigens beide Mittel gleichzeitig in einer Mischung spritzen, das funktioniert auch.

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