Fitness-Haferbrot und Fitnessbrötchen Rezept

Esst ihr auch so gerne Haferflocken und Müsli zum Frühstück?
Mein Müsli mache ich ganz gerne selbst. Ab und zu etwas Abwechslung am Frühstückstisch wäre jedoch dabei auch ganz nett.

Wie wäre es also wieder einmal mit selbst gebackenem Brot?
Entweder mache ich dann gerne mein 3-Minuten-Brot oder mein schnelles Baguette . Letzteres mag ich im Sommer am liebsten zum Grillfleisch oder im Winter zum Fleischfondue.
Aber ein richtig gesundes Frühstücksbrot mit etwas Haferflocken, das wäre auch toll!
Deswegen habe ich mich auf die Suche nach einem leckeren Brotrezept gemacht und dabei ein Rezept für Haferbrot entdeckt.

Dieses Brotrezept nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch als meine anderen Brotrezepte. Dafür bekommt ihr ein schönes Fitness-Brot, das es auch beim Bäcker eher selten zu kaufen gibt.
Aus dem Teig könnt ihr übrigens auch kleine Fitnessbrötchen backen, damit ihr gleich mit dem Frühstück die beste Energie mit dem Brötchen aufnehmt.

 

Rezept für Haferbrot

350ml lauwarmes Wasser
1 Packung Trockenhefe oder 20 g Frischhefe (1/2 Stein)
1 El. Honig
1 El. Essig
350g Weizenmehl (am besten Typ 550)
50g Roggenmehl (am besten Vollkorn Typ 1150)
100g Haferflocken, nach Belieben zart oder grob
1 Tl. Salz

 

 Zubereitung

Mit Frischhefe ein Dämpfle zubereiten:
Hierfür in einer kleinen Schüssel lauwarmes Wasser, Frischhefe und Honig verrühren. 15 Minuten gehen lassen, bis die Hefemischung Blasen wirft.

Dämpfle und restliche Zutaten vermischen, alles gut zusammenkneten (am besten in der Küchenmaschine).
Wenn ihr Trockenhefe verwendet, könnt ihr sofort alle Zutaten miteinander vermischen und gut verkneten.
Den Teig nochmals 60 Minuten gehen lassen.

Den Teig etwas bemehlen. Dann in einen gefeuchteten und mit Backpapier ausgelegten Römertopf oder einen mit Backpapier ausgelegten Brätertopf legen. Nochmals 15 Min. gehen lassen.

Im vorgeheizten Ofen bei 250°C Ober-/Unterhitze ca. 40-50 Min. backen.
Zuerst im Topf, nach 30 min den Topf entfernen. Je nach Ofen kann es auch länger dauern.
Damit das Brot schön saftig wird, am besten ein feuerfestes Schälchen mit Wasser in den Ofen dazustellen.
Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen nicht mehr dumpf, sondern hohl klingt.

Kleiner Tipp:

Der Teig mit Fertighefe eignet sich auch für die Brotbackmaschine.

 

Hinweis zu den Mehltypen

Die Typenbezeichnung der Mehle bezieht sich auf den Mineralstoffgehalt des Brotes. Je höher die Nummer, desto höher ist der Mineralstoffgehalt, umso reichhaltiger, also vollkörniger ist das Mehl. Je vollkörniger das Mehl, desto langsamer werden die enthaltenen Kohlehydrate im Körper umgesetzt, der Blutzuckerspiegel steigt langsamer und umso länger ist man satt.

Mehl 405 ist das gängige Backmehl für Kuchen, Torten und Gebäck, denn es ist fein ausgemahlen, schmeckt relativ neutral und besitzt gute Klebereigenschaften.
Mehl 550 ist ein klassisches Bäckermehl für Brötchen, etwas gröber als 405. Man nimmt 550 auch gerne für Nudeln, Hefeteig und Strudelteig.
Weizenmehl 1050, Dinkelmehl 1050 und Roggenmehl 1150 sind schöne Vollkornmehle und perfekt für dunkleres, körniges Brot und Mischbrot. Hierbei ca. 10% mehr Flüssigkeit einarbeiten!
Mehl 1200 und 1600 sind kräftige Vollkornmehle und es gibt sie für die Privatküche eher selten im Handel.
Mehl 00 ist der klassische Mehltyp für italienische Pizza(brote).

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