Endlich wieder im Garten oder … Welche Pflanze ist das?

Diese milden Tage momentan machen richtig Freude im Garten. Leider haben wir schon wieder zu kämpfen.
Wir haben in unserem Garten ständig solche “Wucherbäume”, die immer wieder in enormer Kraft und Größe aus der Erde kommen und innerhalb weniger Wochen zu einem größeren Baum heranwachsen. Obwohl ich doch viele Pflanzen kenne, bin ich bei dieser hier überfragt, welche es sein könnte.
Noch im September im vergangenen Jahr habe ich bei einem Waldspaziergang ein paar Fotos machen können, sogar mit Beerendolden dran. Und sie sind wirklich so groß, wie es hier auf den Fotos scheint. Diese Pflanzen auf dem Foto waren ca. 2-3 m groß.

Wucherbaum -1

Wucherbaum -2

Wucherbaum -3

Ein Holunder ist es wohl nicht, denn beim Holunder sind die Beerendolden eher hängend und nicht so kräftig gestielt. Auch schauen die Holunderblätter meiner Erfahrung nach etwas anders aus. Zwar sehr ähnlich, aber doch irgendwie anders.

Hartriegel scheint es auch nicht zu sein, da wachsen bei uns im Garten an anderer Stelle immer ganz viele. Die Vögel bringen die Beeren immer mit. Aber der wilde Hartriegel wächst kleinstielig und sehr langsam. Das braucht mindestens 3 Jahre, bis er mal hüfthoch war. Auch der Stamm davon ist in den Anfangsjahren viel zierlicher. Was könnte es dann sein?

Im Gegensatz dazu wächst dieser Wucherbaum innerhalb weniger Wochen zu einem 2 Meter hohen Baum. Entfernt man einen dieser Bäume an einer Stelle, wächst innerhalb von mehreren Wochen an anderer Stelle wieder ein neuer – innerhalb eines Jahres. Und diese Wucherteile bekommen so schnell einen so kräftigen Stamm, daß man oftmals sogar mit starken Gerät, z.B. einem Traktor, Auto (davon mit einem Seil an die Anhängerkupplung befestigt) oder sogar Bagger ranmuß. Es ist zum Haareausraufen. Vorallem, weil wir immer noch nicht wissen, welche Pflanze es eigentlich ist.

Hoffentlich bekommen wir diese Wucherbäume dieses Jahr endlich dauerhaft aus dem Garten weg. Fragt sich nur, wie…

Gärtnerhandcreme

Die Gartensaison steht in den Startlöchern. Also heißt es wieder umgraben, aussäen und pflanzen. Das Buddeln macht man ja eigentlich sehr gerne, nicht wahr?! Aber bestimmt geht es euch dann wie mir: die Hände werden rauh und trocken von der ganzen Buddelei in der frischen Gartenerde.

Für die rauhen Hände habe ich jetzt ein tolles Heilmittel für euch. Eine Handcreme für Gärtner – ganz einfach zum Selbermachen.

Gärtnerhandcreme

30 ml Olivenöl
30 gr Kakaobutter oder Sheabutter
30 gr Bienenwachs
300 ml heißes (abgekochtes) Wasser
10 Tropfen ätherisches Öl von eurem Lieblingsduft, z.B. Lavendel oder Rosenöl

Im heißen Wasserbad (in einer Schüssel über einem Topf mit kochendem Wasser) das Olivenöl mit dem Wachs schmelzen lassen, die Kakaobutter zugeben und ebenfalls schmelzen lassen.
Sobald alles flüssig ist, das sehr warme Wasser (nicht mehr kochend heiß!!!) zugeben und gut unterrühren (z.B. mit einem Handrührgerät). Wenn sich alles verbunden hat und etwas abgekühlt ist, das ätherische Öl unterrühren.
Die Handcreme in eine mit Alkohol desinfiziertes Cremedose abfüllen und 12-18 Stunden festwerden lassen.

Verschlossen hält sich die Handcreme für Gärtner im Kühlschrank ca. 3 Monate. Einmal geöffnet sollte sie möglichst innerhalb von 6 Wochen aufgebraucht werden.

 

Wenn ihr die Handcreme täglich 2-3 mal anwendet, bleiben die Hände schön zart und gepflegt.
Dann steht dem Garteln nichts mehr im Wege!

Buchempfehlung: Holly Beckers Wunderbare Wohnideen

Holly Beckers Wunderbare Wohnideen
8 Schritte zu einem kreativen Zuhause
von Holly Becker

Holly Beckers Wunderbare Wohnideen

Holly Beckers wunderbare Wohnideen: HIER oder HIER

Nach ihrem ersten sehr erfolgreichen Buch über Inneneinrichtung können wir nun ein weiteres Wohnbuch von Holly Becker in Händen halten.

Ein Buch mit vielen kreativen Ideen. Ein Buch zum Lesen, Schmökern, Träumen, Entspannen… und Ausprobieren.

 weiterlesen

Im Garten nix los

Eigentlich… ja, eigentlich wollten wir in den zwei Wochen rund um die Osterfeiertage den Garten bzw. die Grundfeste des Gartens endlich in Form bringen.
So vieles ist noch zu tun: Wir müss(t)en eine Gartenmauer zum Nachbarn bauen, eine andere Mauer fertigstellen, eine neue Treppe zu unserem Grundstück bauen, den Gartenzaun abschleifen, streichen und anbringen, eine Hausmauer am Garten verputzen und streichen, die Tür zum Nebengebäude austauschen. Und dann noch den Gartenschuppen innen ausbauen, das Fenster abschleifen und streichen und den Schuppen mit einem neuen Anstrich versehen.
Die “üblichen” Gartenarbeiten des Frühjahrs stehen natürlich auch noch an, z.B. Rasen ansäen und Beete neu gestalten.

Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Bei Eis und Schnee kann man nicht mauern und eine Treppe kann man auch nicht bauen.
Wenigstens sind gestern und heute keine Minusgrade … dafür regnet es jetzt… grummel…

Meinen schönen neuen Obstbaum, von dessen Ertrag ich im Herbst lecker Kuchen  backen wollte, und meine Beerensträucher, die alle schon letzte Woche geliefert wurden, haben wir jedenfalls erst einmal in eine Ecke geräumt, denn auch das Beet, wo die Pflanzen zukünftig ihr Zuhause finden sollten, ist noch nicht einmal im Ansatz fertiggestellt.

Fortsetzung folgt.